Montag, 31. Oktober 2011

No worries mate

Moin. Ich sitz gerade bei McDonald's in Brisbane und dachte mir, ich nutze das freie Internet (der einzige Grund warum ich hier bin) um einen neuen Blog-Eintrag zu schreiben.

Erstaunlicherweise, habe ich die gesamten letzten 7 Tage kein einziges Foto gemacht. Das lag allerdings nicht daran, dass Byron Bay so langweilig war, sondern viel mehr daran, dass ich zu faul war meinen Fotoapparat zu bedienen :D Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass ich die letzte Woche nur gechillt habe. Das ging aber auch gar nicht anders. Mein Hostel war die Arts Factory Lodge, ein Platz voller netter Menschen und viel viel Gitarrenmusik am Morgen, Mittag und Abend. Die Arts Factory ist mitten ein einem Naturschutzgebiet beheimatet, was dazu führt das überall Water Dragons und Bush Truthähne rumlaufen. Die meiste Zeit der letzten Woche habe ich dann damit zugebracht mich möglichst gut in die Water Dragons hinein zu versetzen - gehen, stehen bleiben, sonnen, gehen, stehen bleiben, essen, sonnen. Wenn die Sonne weg war, kam der goon raus (das ist billiger australischer Wein).

Hat ganz gut funktioniert und Brisbane ist jetzt schon ein bisschen zu hektisch nach der Woche.

Ich war auch kurz in Nimbin, aber was da abgeht dürft ihr selbst raus finden.

  

Samstag, 22. Oktober 2011

East Coast, digga!

Newcastle

Sooo, ich habe mich seit Montag ein bisschen die Ostküste nach oben bewegt, bzw. hier heißt sie North Coast, weil sie nördlich von Sydney liegt. Die australische Geografie ist halt manchmal ein bisschen komisch.

Naja, auf jeden Fall bin ich am Montag erstmal in Newcastle gelandet, weils so schön billig war (8 Dollar für 250km mit dem Zug). Hatte da dann quasi das erste Hostel meiner Reise und hab natürlich auch gleich Deutsche getroffen. Die Stadt an sich war ganz okay, hatte halt nen netten Strand und einen kostenlosen Bus, allerdings nichts wirklich besonderes für die Küste hier. Deshalb war ich auch nur 2 Nächte da und bin dann weiter nach Port Macquarie gefahren.

Da war dann der Zug schon ein bisschen teurer, aber das bin ich ja aus Deutschland gewöhnt. Allerdings muss ich auch sagen, das deutsche Bahnnetz ist wesentlich besser ausgebaut. Hier gibt es nur eine Strecke an der Küste, auf der täglich ganze zwei Züge nach oben und zwei nach unten fahren. Zusätzlich musste ich noch in einen Bus umsteigen um wirklich anzukommen,
Koala im Halbschlaf(wie immer)
der fährt auch nur zwei Mal am Tag. Aber hey, dafür war Port Macquarie ein schönes Städtchen und am Strand gab es die Break Wall, ganz viele Steine die öffentlich zum bemalen frei standen. Außerdem gab es auch ein Koala Hospital, da wurden natürlich kranke kleine Koalas wieder gesund gemacht.

Naja, aber da ich nicht zu viel Zeit und Geld in den kleinen Orten verschwenden möchte ging es auch da wieder schnell weiter und jetzt sitz ich in Coffs Harbour. Hier gibt es eigentlich nur eine Attraktion und zwar diese:


So viel dazu. Morgen gehts nach Byron Bay und da bleib ich ausnahmsweise mal 4 Nächte.

Jetzt mal was klassisches hier:
 

Sonntag, 16. Oktober 2011

Bilderbuch (2)

So, noch ein paar Bilder aus Sydney, welches ich morgen gen Richtung Norden verlassen werde. Dann fängt quasi auch mein Work and Travel richtig an, wie es sich gehört natürlich erstmal mit Travel.
Manly Ocean Beach

Water Dragon (hört sich schöner an als Australische Wasseragame)

Sonne durch Baum

Loch in Mauer

Schild sagt: Bitte nicht runterfallen

Wer runter fällt, wird geangelt (Rettungsschwimmer sind zu teuer)







Die letzten Bilder haben für sich gesprochen, denk ich. The Kooks sprechen auch für sich:

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Bilderbuch (1)

Palmen

Geschäftige Innenstadt

tick tack, tick tack, Zeit ist knapp

Martin Place (die mögen Flaggen)

Tiere

Tier

Haus

Haus und Wasser

Brücke (Harbour Bridge)

Flagge auf Brücke

Baum mit Sonne

Alte Häuser

Kastensystem

Circular Quay

Irgendein Asiate ;)

Haus das gleich explodiert

Häuser mit zu viel Wachstumshormonen

Sonne geht schlafen

Komischer Vogel (wer mir sagen kann wie der heißt, bekommt nen Keks)
Philipp Poisel:

Sonntag, 9. Oktober 2011

Suburbanes Stadtleben

Surfer am Bondi Beach
Moin. So, jetzt bin ich schon ein paar Tage in Sydney und konnte mir mal ein bisschen die Stadt angucken. Ich habe auch das Glück der kostenlosen Unterkunft, da ich hier Verwandte habe. In der Familie nennen wir sie Onkel Hans und Tante Margot (die verwandtschaftlichen Verhältnisse sind etwas anders) und sie leben seit ca. 40 oder 50 Jahren (das vergess ich immer) in Australien. Es ist ganz nett nicht gleich in ein Hostel mit anderen Touris Backpackern zu kommen, sondern erstmal in einem der Eastern Suburbs zu wohnen, so ist es doch ein bisschen australischer. Außerdem ist es auch sehr unterhaltsam, weil Onkel Hans nie um einen Spruch verlegen ist und mir sehr oft versichert "you're a good man", mein Selbstvertrauen wird hier also auch noch aufgebaut. Langsam aber sicher nähern sich die Temperaturen auch dem australischen Standard. Immerhin sind es heute schonmal so um die 23 Grad, was Hans trotzdem noch veranlasst einen Strickpullover anzuziehen.
Etwas ungewohnt ist es wohl für sie, dass ich immer erst so gegen 10 aufstehe, zu dem Zeitpunkt sind sie schon ca. 4 Stunden wach und waren dann manchmal auch schon im Gym und haben ein bisschen trainiert. Aber ich seh das hier noch als Ferien, bevor es dann mit Work&Travel wirklich losgeht.

Kleinen Sydneybericht und Bilder von der Stadt gibts dann in den nächsten Tagen.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Far far far far away

So, also ich bin dann jetzt mal da, in Australien, Down Under, Easy Going Land, Kangaroo Home, the one and only terra australis. Und es regnet, bei ca. 18 Grad und australische Tastaturen haben den kleinen Kreis den man fuer eine Gradangabe braucht nicht und auch keine Umlaute - wer haette das gedacht o.O

Mein Flug war uebrigens sehr interessant, von Fankfurt nach Taipeh, in einem Flugzeug, dass auch noch aus den 80ern haette sein koennen (vertraut niemals darauf, was China Airlines auf ihrer Website schreiben). 13 Stunden, kein Schlaf, nur grossartige Hollywood Filme wie The Zookeeper und Green Lanten, dafuer aber immerhin ein Flugzeugaudio-Programm, dass quasi einer 13 Stunden langen Yoga-Session entnommen sein koennte. Dann Taipeh - 18 Stunden bis zum Weiterflug. Zum Glueck hatten wir einen Gruppenflug gebucht und so waren noch ca. 26 andere Personen dem gleichen Schicksal ausgesetzt. Nachdem wir nach ca. einer Stunde festgestellt hatten, dass es ausser dem extrem baufaelligen Terminal 1 auch noch das auf Hochglanz polierte Terminal 2 gab, brauchten wir erstmal ein Bier. Dazu, Blick ueber die gesamten Check-In Schalter, dabei die Einsicht: Asiaten sind wie schwarze Kaninchen, du musst sie gut kennen um sie ausseinander halten zu koennen - wahrscheinlich sind wir fuer sie weisse Kaninchen - uns muss man nicht nur gut kennen, wir werden auch noch schnell dreckig.
Am Nachmittag gabs dann noch eine kostenlose Stadtrundfahrt in Taipeh mit Scotty, unserem kleinen asiatischen Reisefuehrer, der war kein schwarzes Kaninchen, weil er eine Kim-Jong-Il - Gedenksonnenbrille auf hatte. Er hat Taiwan und China immer mit BRD und DDR verglichen, weil Taiwan irgendwie zu China gehoert, aber keinen Kommunismus hat  - Flaechenverteilung ist bei denen aber ein bisschen ander als in Deutschland damals. Hauptattraktion auf der Stadtrundfahrt: Wir! Ab und zu suchen sich umstehende Asiaten einen von uns raus und zerren ihn(oder sie) mit auf ihr Kamerabild. Neuer Alternativplan nach Australien: Professioneller Foto/Europaeer in Taipeh.
Nach der Stadtrundfahrt ging es dann wieder zum Flughafen, 6 Stunden waren noch zu bewaeltigen, also erstmal gegessen, bei Burger King und McDonald's, wo auch sonst? Mit vollem Magen entdeckten wir dann endlich die mysterioesen Sofas an einem Terminal, von denen schon den ganzen Tag gemunkelt wurde. Es folgte: Stundenlanges chillen und fotografiert werden, dann Taipeh beenden wie es begonnen wurde, mit Bier - Kaninchenstall ist leer.

80% des Fluges nach Sydney waren dann Schlaf, war auch gut so, weil mein Entertainment-System (das es im andern Flieger gar nicht gab) ist nach 5 Minuten abgestuerzt.

Meine ersten Eindruecke aus Sydney gibt es dann demnaechst. Ich kann allerdings sagen, dass mein erste Fehler war, auf der Rolltreppe rechts zu stehen, hier fahren naemlich nicht nur die Autos auf der andern Seite.