Ich hasse Australien genau fuer eine Sache. Geld.
Ganz ehrlich gesagt war mein Leben in Berlin monetaer wesentlich entspannter. Eigentlich hab ich nie drueber nachgedacht. Hier mal Geocachen mit nen paar Kiddies, da mal nen Vortrag fuer die verehrten Medienpaedagoginnen und Medienpaedagogen oder auch durch Berlin fahren und Flyer zu irgendwelchen Leuten bringen. Die Jobs kamen und gingen auch genauso schnell wieder. Perfekt, viel Zeit zum entspannen, leben und leben.
In Australien sieht das ganze so aus:
Fast 4 Wochen lang renn ich hin und her, setz mich taeglich fast 4 Stunden in ein Backpacker Job Center und bin schon stark am verzweifeln. In einer Verzweiflungsphase an einem Tisch im Hostel kommt der erste Gelgenheitsjob: Loecher in den Asphalt bohren und dann Gumminoppen reinhauen. 350 Dollar in zwei Tagen, kann mal machen, aber ist halt nichts fuer ewig. Es folgte eine weitere Woche sitzen warten, Bewerbungen schicken. Naechste Verzwwiflungsphase am Hosteltisch, die mir auch den naechsten Job bringt. Dieses Mal was dauerhaftes. Kitchen Hand in einem italienischen Cafe direkt neben dem Hyatt Hotel. Die Jobbeschreibung Kitchen Hand moechte ich gerne in Kapitalabfallentschleuniger aendern, hoert sich doch professioneller an und koennte auch mit mehr Geld verbunden sein. Zack, is passiert, ich hab gesagt ich will mehr Geld, obwohl ich etwa 15 Dollar pro Stunde auf die Hand bekomme. In Berlin koennte ich damit schon fast am Potsdamer Platz wohnen, was jetzt natuerlich nicht wirklich erstrebbar ist.
Es ist einfach schrecklich, erst hab ich keinen Job und jetzt hab ich einen der mich locker ueber die Runden bringt aber bin nicht zufrieden. Es ist einfach nicht schoen so ein Gefuehl von Gier nach Geld zu haben und ich moechte es nur zu gerne abstellen, aber dann laueft man hier wieder rum sieht dies und das und jenes und blablabla. Australien ist da schon sehr babylonisch und dafuer hasse ich es, wobei ich es natuerlich fuer wesentlich mehr auch noch mag.
Zum Beispiel das freie Internet hier in der Biblitohek, die allerdings auch gleich schliesst, sonst wuerde ich einfach immer weiter schreiben.
So allerdings, ist hier erstmal Schluss
Dienstag, 21. Februar 2012
Sonntag, 12. Februar 2012
Bilderbuch (7)
Bilderbuch (6)
Und alle so yeah! Bilder aus Darwin, die schon ein bisschen laenger in meiner Kamera gelagert wurden, was ihnen aber natuerlich nur zusaetzliche Reife verleiht.
Donnerstag, 2. Februar 2012
Heath Ledger II
Eine Woche nach dem australischen Geburtstag ist auch endlich mein Kater auskuriert. Obwohl,e igentlcih ahtte ich gar keinen, hab naemlich keinen Geld fuer nen Kater. Damit ihr euch kurz eine Vorstellung von den Bierpreisen machen koennt: Pint 8,50-9,50$ (entspricht etwa 6,50-7 Euro). Und da mir die lieben Australier keinen Job geben moechten fehlt mir da leider gerade ein bisschen das noetige Kleingeld.
Zum Australia Day hatte ich da meine ganz eigene Methode Geld zu sparen: Ich war Komparse in einem australischen Kurzfilm. Wenns schon mit dem Hobbit nicht klappt, dann halt wenigstens ein Kurzfilm und ich bin sicher, so gut wie ich da die Stative durch die Gegend getragen habe bin ich bald der neue Heath Ledger und spiele dann die Hauptrolle in "Ein Ritter aus Leidenschaft 2". Das beste an dem Tag war aber, dass ich umsonst Essen und Trinken bekommen und endlich mal eine ganze Menge Australier getroffen habe.
Geld hat mir das Ganze aber trotzdem nicht gebracht.
Meine kleine Jobmarktanalyse:
Allgemein ist der australische Backpacker-Arbeitsmarkt in Staedten ziemlich klar geteilt: Maedchen bekommen die Jobs in der Gastwirtschaft, Jungen auf dem Bau. Leider hab ich das erst nach ca. 2 Wochen festgestellt und ausserdem seh ich mich nicht so ganz als Bauarbeiter. Erstaunlicherweise sind auch saemtliche Furitpicking-Plaetze um Perth ueberfuellt und so bleibt mir gerade nichts anderes uebrig, als hier darauf zu warten, dass mir irgendeine der ansaessigen Backpackerjobboersen einen Job, wo auch immer, vermitteln kann. Zusaetzlich kann ich immer noch im Internet auf den Jobboersen schauen, allerdings habe ich da in den gesamten drei Wochen bisher einmal eine Antwort auf meine Bewerbungen bekommen.
Fazit: Arbeiten in Australien ist scheisse :P
Zum Australia Day hatte ich da meine ganz eigene Methode Geld zu sparen: Ich war Komparse in einem australischen Kurzfilm. Wenns schon mit dem Hobbit nicht klappt, dann halt wenigstens ein Kurzfilm und ich bin sicher, so gut wie ich da die Stative durch die Gegend getragen habe bin ich bald der neue Heath Ledger und spiele dann die Hauptrolle in "Ein Ritter aus Leidenschaft 2". Das beste an dem Tag war aber, dass ich umsonst Essen und Trinken bekommen und endlich mal eine ganze Menge Australier getroffen habe.
Geld hat mir das Ganze aber trotzdem nicht gebracht.
Meine kleine Jobmarktanalyse:
Allgemein ist der australische Backpacker-Arbeitsmarkt in Staedten ziemlich klar geteilt: Maedchen bekommen die Jobs in der Gastwirtschaft, Jungen auf dem Bau. Leider hab ich das erst nach ca. 2 Wochen festgestellt und ausserdem seh ich mich nicht so ganz als Bauarbeiter. Erstaunlicherweise sind auch saemtliche Furitpicking-Plaetze um Perth ueberfuellt und so bleibt mir gerade nichts anderes uebrig, als hier darauf zu warten, dass mir irgendeine der ansaessigen Backpackerjobboersen einen Job, wo auch immer, vermitteln kann. Zusaetzlich kann ich immer noch im Internet auf den Jobboersen schauen, allerdings habe ich da in den gesamten drei Wochen bisher einmal eine Antwort auf meine Bewerbungen bekommen.
Fazit: Arbeiten in Australien ist scheisse :P
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