Es war ein heißer Morgen, ein sehr heißer Morgen, so heiß wie Morgende in Cairns zu sein pflegen wenn man vor die Tür des Hostelzimmers tritt. Ich war aber nicht vor, sondern in meinem Hostelzimmer und es war trotzdem heiß. Dies war wohl auch der Grund warum ich mich vor wenigen Stunden meiner Schlafunterhose (welche sich nicht von Nicht-Schlafunterhosen unterscheidet) entledigt hatte und nun nackt und schwitzend auf dem Bett lag.
In meinem Kopf gab es nicht viele Gedanken außer WARM! WARM! WARM!, naja da war noch Heiß!, allerdings nicht ganz so laut, da "warm" auch meine englische Stimme im Kopf verstand.
Nach und nach schlich sich eine weitere Stimme hinzu, erst ganz langsam und leise, wie eine Maus die versucht möglichst unauffällig ein Stück Knäckebrot zu essen. Dann wurde sie jedoch durch den Widerhall in meinem Kopf, der wohl der vielen heißen Luft des Morgens geschuldet war, immer lauter und lauter auf meine mentalen Gehörgänge projeziert, so als ob die Maus beschlossen hat ihre ganze Familie herbei zu rufen und mit deren Hilfe einen Vorschlaghammer auf das Knäckebrot zu schmettern, welches dadurch nicht nur in tausend Einzelteile zerprang, sondern sich erst viele Stockwerke tiefer auf solidem Grund wiederfand und lediglich ein tausend Knäckebrotkrümel großes Loch im Fußboden hinterließ.
Was die Stimme sagte, klang fast genau so tief wie der Knäckebrotfall, es war: “WASSER”.
Wo gibt es also an so einem Morgen möglichst schnell, möglichst viel Wasser? Ich sah mich im Raum um, die Wasserflasche: leer, Waschbecken im Zimmer: Fehlanzeige, Wasserflaschen anderer Personen: Ich war der verdammt Einzige in dieser Sauna und der Duft des letzten Aufgusses war irgendwas zwischen Schweiß und Pizza, was wohl dem vorangegangen All you can eat Pizza Abendbrot geschuldet war. Dann erspähten meine vom Schweiß brennenden Augen die Lösung: BADEHOSE! (Okay, wenn ich mich bis zum Pool bewegen kann, kann ich mich auch bis zum nächsten Wasserhahn oder zur Dusche bewegen, aber ich hätte mich für beides sowieso anziehen müssen, von daher war das also das Optionsoptimum.)
Ich begann also gerade mir meine Badehose auf dem Bett liegend über die Knöchel zu streifen, als ich das Klicken des Türschlosses hörte. Panisch und noch nicht einmal nur halb nackt, versuchte ich den schnellsten Weg meiner Beine durch die Badehose zu finden, was allerdings auch nur bis zu den Kniekehlen gelang, dann öffnete sich die Tür. Alles was mir übrig blieb war die Taktik des überraschten Ausrufes, welcher die Tür veranlassen sollte, möglichst schnell ihre Richtung zu ändern. Ich rief also die erst beste Überraschungsbuchstabensammlung die mir einfiel: “woohw” (nicht wau, sondern wirklich woohw, inklusive stimmlosen “h”). Auf der anderen Seite der Tür stand die Putzfrau, oder besser Putzmädchen (lässt mich auch nicht ganz so schlecht dastehen), die ebenfalls die Technik des überraschten Ausrufes beherrschte, allerdings eher: “oh”. Das war auch die ganze Kommunikation die wir führen konnten, bevor sie mit einem etwas beschämten Blick, der von einem leicht belustigten Lächeln untermalt wurde, die Tür wieder schloss.
Wie es zu diesem Morgen in diesem Hostelzimmer kommen konnte, erfahrt ihr dann in den nächsten Tagen, ich garantiere allerdings nicht, das ich immer Lust habe so ewig lang alle Gegebenheiten und Umstände zu umschreiben. Das kommt allerdings auch euch zu Gute, weil sonst könntet ihr euch das gleich ausdrucken und zum Buchbinder geben um Lektüre für den nächsten Monat zu haben.
In meinem Kopf gab es nicht viele Gedanken außer WARM! WARM! WARM!, naja da war noch Heiß!, allerdings nicht ganz so laut, da "warm" auch meine englische Stimme im Kopf verstand.
Nach und nach schlich sich eine weitere Stimme hinzu, erst ganz langsam und leise, wie eine Maus die versucht möglichst unauffällig ein Stück Knäckebrot zu essen. Dann wurde sie jedoch durch den Widerhall in meinem Kopf, der wohl der vielen heißen Luft des Morgens geschuldet war, immer lauter und lauter auf meine mentalen Gehörgänge projeziert, so als ob die Maus beschlossen hat ihre ganze Familie herbei zu rufen und mit deren Hilfe einen Vorschlaghammer auf das Knäckebrot zu schmettern, welches dadurch nicht nur in tausend Einzelteile zerprang, sondern sich erst viele Stockwerke tiefer auf solidem Grund wiederfand und lediglich ein tausend Knäckebrotkrümel großes Loch im Fußboden hinterließ.
Was die Stimme sagte, klang fast genau so tief wie der Knäckebrotfall, es war: “WASSER”.
Wo gibt es also an so einem Morgen möglichst schnell, möglichst viel Wasser? Ich sah mich im Raum um, die Wasserflasche: leer, Waschbecken im Zimmer: Fehlanzeige, Wasserflaschen anderer Personen: Ich war der verdammt Einzige in dieser Sauna und der Duft des letzten Aufgusses war irgendwas zwischen Schweiß und Pizza, was wohl dem vorangegangen All you can eat Pizza Abendbrot geschuldet war. Dann erspähten meine vom Schweiß brennenden Augen die Lösung: BADEHOSE! (Okay, wenn ich mich bis zum Pool bewegen kann, kann ich mich auch bis zum nächsten Wasserhahn oder zur Dusche bewegen, aber ich hätte mich für beides sowieso anziehen müssen, von daher war das also das Optionsoptimum.)
Ich begann also gerade mir meine Badehose auf dem Bett liegend über die Knöchel zu streifen, als ich das Klicken des Türschlosses hörte. Panisch und noch nicht einmal nur halb nackt, versuchte ich den schnellsten Weg meiner Beine durch die Badehose zu finden, was allerdings auch nur bis zu den Kniekehlen gelang, dann öffnete sich die Tür. Alles was mir übrig blieb war die Taktik des überraschten Ausrufes, welcher die Tür veranlassen sollte, möglichst schnell ihre Richtung zu ändern. Ich rief also die erst beste Überraschungsbuchstabensammlung die mir einfiel: “woohw” (nicht wau, sondern wirklich woohw, inklusive stimmlosen “h”). Auf der anderen Seite der Tür stand die Putzfrau, oder besser Putzmädchen (lässt mich auch nicht ganz so schlecht dastehen), die ebenfalls die Technik des überraschten Ausrufes beherrschte, allerdings eher: “oh”. Das war auch die ganze Kommunikation die wir führen konnten, bevor sie mit einem etwas beschämten Blick, der von einem leicht belustigten Lächeln untermalt wurde, die Tür wieder schloss.
Wie es zu diesem Morgen in diesem Hostelzimmer kommen konnte, erfahrt ihr dann in den nächsten Tagen, ich garantiere allerdings nicht, das ich immer Lust habe so ewig lang alle Gegebenheiten und Umstände zu umschreiben. Das kommt allerdings auch euch zu Gute, weil sonst könntet ihr euch das gleich ausdrucken und zum Buchbinder geben um Lektüre für den nächsten Monat zu haben.